Rezeptebuch Interviews

Jens von gekleckert.de

Spaß am Kochen und am Ausprobieren, neue Geschmackserlebnisse und -kombination. Auf gekleckert.de findet ihr nun schon seit über 10 Jahren leckere Rezepte zum ausprobieren und nachkochen.


Auf gekleckert.de findet ihr nun schon seit über 10 Jahren leckere Rezepte zum ausprobieren und nachkochen. Doch auf Jens' Blog ist noch viel mehr los: in unserem Interview erfahrt ihr nicht nur etwas über Jens' Küche, sondern auch, was es mit seinen "Suppe-Club-Abenden" auf sich hat!

Tolle Rezepte gibt es bei gekleckert.de schon seit 2008: zum Beispiel diesen Pulled-Pork-Burger.

Lieber Jens, was gab es bei dir heute Morgen zum Frühstück?

Da ich abends gerne schlemme und ich mittlerweile in einem Alter bin, wo sich das bei mir bemerkbar macht, lasse ich in letzter Zeit regelmäßig das Frühstück ausfallen. So auch heute.

Seit 2008 betreibst du nun schon deinen Blog gekleckert. Was hat 
sich in dieser langen Zeit im Bereich der Foodblogs getan?

Vor allem die Menge der Foodblogs ist rasant gestiegen. 2008 gab es nur eine Hand voll Blogs, heute sind es tausende. Zudem ist alles auch irgendwie viel professioneller geworden. Das ist einerseits schön - andererseits aber auch nicht.

Du veranstaltest zusammen mit deiner Frau regelmäßig "Supper- 
Club"-Abende. Was können wir uns darunter vorstellen?

Wir laden bis zu 10, meist unbekannte, Gäste zu uns nach Hause ein und ich koche ein 4-5 Gänge Menü. Am Ende des Abends darf jeder eine Spende in beliebiger Höhe hinterlassen.

Süß geht auch: Milchreis mit Manelkrokant verfeinert.

Wie kamst du auf die Idee, fremde Menschen zu bekochen?

Das ist irgendwie so entstanden ;) - Erst waren es nur ein paar Arbeitskollegen, dann haben die beim nächsten mal noch Freunde/Verwandte mitgebracht. Irgendwann hatte ich es auf dem Blog und seitdem habe ich eigentlich kein Problem mehr die Abende voll zu bekommen.

Welche Begegnungen sind dir besonders im Gedächtnis geblieben?

Es ist immer eine schöne Mischung aus jung und alt und die Gruppen sind auch jedes mal cool drauf. Besonders toll fand ich aber die Begegnung mit einem älteren Paar Ende 70, die noch total fit waren und sich auch über den Blog mal angemeldet hatten. Ebenfalls ehrt es mich immer sehr, wenn Menschen kommen, die nicht in der näheren Umgebung leben und extra weitere Strecken auf sich nehmen.

Was erwartest du dir von diesen Kochabenden? Was möchtest du den 
Gästen mitgeben?

Spaß am Kochen und am Ausprobieren, neue Geschmackserlebnisse und -kombination. Alles in allem lebt der Abend aber auch von den Gästen. Prinzipiell dreht es sich eigentlich nur darum einen besonderen Abend zu erleben.

 In einen Rezepten finden sich italienische, indische und asiatische 
Gerichte - welche Länderküche begeistert dich am meisten?

Definitv die asiatische Küche. Koche ich am liebsten und am meisten - vermutlich auch aus dem Grund, weil es mir am besten schmeckt.

Bei Jens gibt es eine große Auswahl asiatischer Rezepte wie diese Udon Curry Bowl.

Du bist großer Fan vom Sous-Vide-Verfahren. Wie bist du auf diese 
Technik gestoßen und wie hast du gelernt, sie anzuwenden?

Naja, wenn man kulinarisch interessiert und gerne kocht musste man in den letzten Jahren einfach darüber stolpern. Wo genau ich das zum ersten mal gesehen habe, bzw was den Ausschlag dazu gegeben hat, dass ich mir dachte, dass ich das für mich auch gerne nutzen möchte, weiß ich gar nicht mehr. Zu lernen gibt es da ja auch nicht viel. Wasser einfüllen, Essen vakuumieren und dann gehts auch schon los. Was man wielang bei welcher Temperatur gart, findet man im Internet oder im Austausch mit anderen Begeisterten.

Abgesehen von deinem Sous-Vide-Gerät - Worauf kannst du in der 
Küche nicht verzichten?

Ein vernünftiges und scharfes Küchenmesser!

Und was gibt es heute Abend zu essen? 

Die Reste vom gestern gekochten Rehgulasch. Mit Rotkohl und Spätzle.

Vielen Dank für die ganzen Antworten!


RezepteBuch ×
×